Orte, die man nicht nur sehen, sondern vielleicht auch fühlen kann.
Entdecke die GeschichteEs gibt Plätze, die lassen sich schwer mit Worten erklären. Man betritt sie – und plötzlich scheint die Umgebung stiller zu werden.
Manche Menschen spüren Wärme, ein Kribbeln oder eine besondere Leichtigkeit. Andere nehmen nichts Außergewöhnliches wahr.
Solche Plätze werden seit Jahrhunderten als Kraftorte oder Energieplätze bezeichnet.
1988 machte der Chemiker Karl-Heinz Kerll eine persönliche Erfahrung, die sein weiteres Leben prägen sollte.
Nach wiederholten Aufenthalten am Illerwehr bei Martinszell stellte er nach eigenen Angaben eine deutliche Linderung seiner Beschwerden fest.
Von diesem Zeitpunkt an beschäftigte er sich intensiv mit der Frage:
Ab 1995 wurde insbesondere ein Energieplatz in Oberstdorf zum Mittelpunkt seiner Untersuchungen.
Kerll beließ es nicht bei der Untersuchung einzelner Orte. Nach eigenen Angaben bereiste er 190 Länder auf fünf Kontinenten und untersuchte insgesamt 453 besondere Orte.
Dabei suchte er nach Gemeinsamkeiten zwischen Orten, die von Menschen als besonders kraftvoll oder außergewöhnlich erlebt werden.
„Vielleicht muss ein Kraftort nicht alles erklären. Vielleicht reicht es, sich auf den Moment einzulassen.“Wahrnehmen · Innehalten · Erleben
Bei seinen Untersuchungen beschäftigte sich Kerll auch mit den Arbeiten des Geomanten Jörg Purner. Dabei spielten sogenannte Wasseradern eine wichtige Rolle.
Auch Erdverwerfungen und sogenannte Erdstrahlen wurden als mögliche Faktoren besonderer Orte diskutiert.
Ob solche Faktoren tatsächlich eine besondere Energie erzeugen oder gesundheitliche Wirkungen haben, ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen.
Vielleicht muss ein Kraftort nicht alles erklären. Vielleicht reicht es, sich auf den Moment einzulassen.
Vielleicht spürst du etwas. Vielleicht auch nicht. Beides ist Teil der Erfahrung.
Eine persönliche Erfahrung. Mit offenem Herzen und einer gesunden Portion Skepsis.
Mehr entdeckenHinweis: Die beschriebenen Erfahrungen und Vorstellungen über Kraft- und Energieplätze stellen keinen wissenschaftlichen Nachweis einer heilenden Wirkung dar. Ein Kraftort ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder medizinische Behandlung.
(Auszug aus dem Buch von Karl-Heinz Kerll - Energieplätze)
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Moosbach Marien-Grotte
895 m ü. NN, j = 47°38,38' N, l = 10°22,03' E
Oberhalb des Rottach Speichersees, und südöstlich von Moosbach befindet sich auf einem Hügel, inmitten von grünen Weiden die Marien-Grotte Die Jungfrau Maria schaut über den Rottach Speichersee zur Kirche in Petersthal.
Alle Mutungen und Messungen von Herrn Kerll haben eindeutig ergeben, dass dieser Platz ein Energie-Platz ist.
Vom Parkplatz an der Rottachstraße sind es noch 200 Meter auf der Teerstraße und weitere 50 Meter über eine Wiese.
Illerwehr in Martinszell / Allgäu (Auszug aus dem Buch von Karl-Heinz Kerll - Energieplätze)
Höhe: 705 – 715 m ü.NN
j = 47°37,31’ N l = 10°16,90’ E
Es wird berichtet, dass bereits um 1910 dieser Energie-Platz erstmals von einheimischen Rutengängern lokalisiert worden ist. Die älteren Menschen und einige Bauern in der näheren Umgebung wussten davon, aber mehr oder minder geriet es in Vergessenheit. 1988 lebte dieser Energieplatz erneut auf. Nach meinen eigenen Messungen und Erfahrungen ist dies einer der stärksten Plätze im süddeutschen Raum. Der Platz selbst ist nicht das Wehr, sondern die unscheinbare Bank am Ende des Pfades zur Wehranlage.
Auf der westlichen Seite des Illerwehrs befindet sich der Energie-Platz. Die Linie verläuft (Kp238°) von der Bank über einen Steilhang zu einer 80m entfernten Baumgruppe, welche allein auf einer Wiese steht.
1997 das Illerwehr erneuert und der Standplatz musste diesem weichen. In diesem Jahr hat auch Karl-Heinz Kerll diesen Platz vermessen
Nach Meinung einiger Rutengänger kreuzen sich hier zwei Wasseradern mit einem Netzgitterkreuz, Currykreuzung und Verwerfung.
Der Platz ist nach Herrn Kerll stark rechtsdrehend.
Wagegg / Allgäu (Gemeinde Haldenwang) Burgruine, Grillplatz 817 m ü.NN
j = 47°46,04’ N l = 10°22,82’ E
Wagegg liegt etwa 9 km nordöstlich von Kempten. Von Kempten kommend fährt man durch Leubas in Richtung Obergünzburg bis Börwang.
Vor Börwang, im Kreisel geht es rechts ab in Richtung Wildpoldsried. Auf halber Strecke erreicht man den kleinen Weiler Priors, an dessen Anfang, gegenüber von 3 auf der rechten Seite liegenden Bauernhäusern, links ein steiler und steiniger Weg mit der Beschilderung: „Ruine Wagegg, Fleschützen“, zur Ruine und zum Energie-Platz führt.
Mit dem Auto kann man bis um Verbotsschild fahren. Diesen Weg geht man weiter hoch und dann befindet sich rechts die Ruine Wagegg, und links geht es auf einen Hügel mit einem Grillplatz und einer Schutzhütte.
Daneben ist ein Wegkreuz.
Fünf Meter vor dem Kreuz ist der besagte Energie-Platz.